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Mithras – Tempel, Römischer Keller und ein fantastischer Rundblick über das Neckartal

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Umfangreiche archäologische Grabungen in den letzten Jahren bewiesen, dass auf der Ottmarsheimer Höhe im 2. und 3. Jahrhundert nach Christus ein großes römisches Wehrdorf stand. Von hier aus wurden vermutlich auch die Kastelle in Walheim und Benningen mit Nahrungsmitteln, Werkzeug und sonstigen Handelsgütern versorgt. Zu besichtigen ist ein freigelegter Keller mit Lichtöffnungen. Er ist mit einem Schutzdach versehen, Text- und Bildtafeln bieten dem Besucher aufschlussreiche Erläuterungen zu den Funden.

 

Etwa 50 Meter westlich des Kellers befinden sich die Reste eines Mithras – Tempels die 1989 beim Bau einer Wasserleitung entdeckt wurden. Diese Kultstätten wurden unterirdisch angelegt, diesem Umstand verdankt das Heiligtum seinen guten Erhaltungszustand.

 

Der Mithras – Kult war bei den Römern sehr beliebt und weit verbreitet. Der Glaube an den felsgeborenen Gottessohn stammt ursprünglich aus Persien. Im Zentrum dieses, ausschließlich den Männern vorbehaltenen Kultes, stand der Lichtgott Mithras. Am Mithras- Tempel befinden sich Schautafeln zu den Inhalten des Kultes und zur Ausgrabung dieser Anlage. In der Anlage selbst sind zwei sehr schön gearbeitete Altäre der Mondgöttin Luna und des Sonnengottes Sol, als Kopien ausgestellt.

 

Von der Anlage hat der Besucher einen fantastischen Rundblick auf das Neckartal und die umliegenden Weinberge.

 

Beide Anlagen sind frei zugänglich und über das Industriegebiet Ottmarsheimer Höhe zu erreichen. Parkmöglichkeiten sind vorhanden. Beide Objekte sind auch über den Wein- und Obstwanderweg 3 zu erreichen und beschildert.